Tradition verpflichtet! - Jungendarbeit bei Borussia

 

Jugendarbeit beim SV Borussia Velbert 1906


Die Jugendarbeit bei der Borussia wurde immer ganz groß geschrieben und war fast das oberste Gebot vom Verein. Die Jugend ist das Kapital eines Vereins und so war es auch bei unserer Borussia von der Christuskirche. Anstatt jedes Jahr teure Spieler zu verpflichten konnte man aus der A-Jugend gute, talentierte Spieler in die Senioren-Mannschaften ziehen und sie langsam an das härtere Spiel gewöhnen. 

Man konnte jedes Jahr zahlreiche Mannschaften in jeder Altersklasse dem Spielkreis melden. Es waren nicht nur viele Jungendliche, sie waren auch sehr erfolgreich. Eigentlich immer hatte man die Bestengruppe erreicht. In einigen Jahren konnte man sogar in der Niederrheinliga spielen, die damals noch die höchste deutsche Spielklasse war. Man spielte unter Anderem gegen Vereine wie Borussia Mönchengladbach, Fortuna Düsseldorf oder den KFC Uerdingen in einer Liga, wo man sich tapfer geschlagen geben musste. Aber für so einen doch recht kleinen Verein war dies schon sehr beeindruckend.     

Man konnte sogar einige namenhafte Fußballer herausbringen und deren Entwicklung einen gewissen Feinschliff beifügen. Der Erste den wir benennen möchten, war unser Sportkamerad Sieghard Heise, der es bei Union Solingen bis in die 2. Bundesliga geschafft hat. Aber unser Siggi ist uns immer treu geblieben und hat seine Karriere in der ersten Mannschaft ausklingen lassen und prompt den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft, wo er später auch Trainer wurde.


Ein weiterer Spieler ist  Frank Kurth (15. März1962), ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Frank Kurth bestritt insgesamt 10 Bundesliga-Spiele als Torwart für Fortuna Düsseldorf. Den größten Teil seiner Laufbahn (1985 bis 1994 und 1996 bis 2000) bestritt er bei Rot-Weiss Essen in der 2. Bundesliga und der Regionalliga Nord. Zwischenzeitlich stand er für zwei Jahre bei der SG Wattenscheid 09 unter Vertrag. Insgesamt lief er für Rot-Weiss Essen und Wattenscheid 09 in 246 Zweitligaspielen auf. In der Saison 1993/94 erzielte er für Rot-Weiss Essen drei Elfmetertore. Mit RWE stand Kurth im DFB-Pokalfinale 1994.
 
Nach Abschluss seiner aktiven Karriere übernahm Kürth 2001 kurzzeitig das Traineramt bei Rot-Weiss Essen. Kurth trainierte von 2002 bis 2004 den ehemaligen Mülheimer Verbandsligisten vom VFB Speldorf. Von August bis November 2006 trainierte Frank Kurth in seiner Heimatstadt den Nordrhein-Oberligisten SSVg Velbert. Seit Sommer 2007 trainierte er den Verbandligisten 1. FC Wülfrath. 

Ein weiterer Borussenjung war Dimitrios Grammozis  (8. Juli1978 in Wuppertal). Der vielseitig einsetzbare Abwehr- und defensive Mittelfeldspieler begann im Jahr 1984 seine Karriere im Velberter Stadtteil Neviges, bei der dortigen TuS Neviges. Nach vier Jahren wechselte er 1988 innerhalb der Stadt zur SSVg Velbert, für die er drei Jahre absolvierte. Bei seiner letzten Station in Velbert spielte er dann genau zwei Jahre für Borussia Velbert, ehe er 1992 in seine Geburtsstadt ging, zum dort größten Verein Wuppertaler SV.

Nach einem Jahr in den Jugendmannschaften des Wuppertaler SV wechselte er 1994 zum KFC Uerdingen 05, wo er zwei weitere Jahre in der A-Jugend spielte. Als gerade einmal 18-jähriger spielte er sich 1996 in der 2. Bundesliga in die Stammformation des KFC und nach einer weiteren Spielzeit wurde er für 350.000 Euro in die Bundesliga zum Hamburger SV transferiert (1998).

Innerhalb der zwei Jahre mit einer abschließenden Qualifikation zur Champions League konnte er sich neben guten Spielern nicht dauerhaft als Stammspieler durchsetzen und wechselte zur Saison 2000/01 zum 1. FC Kaiserslautern.

Seine fünf Jahre dort waren geprägt von Verletzungsproblemen und Schwierigkeiten mit den jeweils wechselnden Trainern, vor allem in seinen letzten zwei Spielzeiten.

Er wechselte daraufhin zu Beginn der Saison 2005/06 zum Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln. Sein Vertrag lief dort ursprünglich bis zum Abschluss der Saison 2006/07. Nach nur einem Jahr trennte sich jedoch der Verein vorzeitig von Grammozis.

Er wechselte am 20. Juli 2006 ablösefrei zum Zweitligaaufsteiger Rot-Weiss Essen, wo er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2008 unterzeichnete.

Im Juni 2006 gab er sich mit seiner Verlobten in Griechenland das Ja-Wort.

Im Juni 2007 wechselte er zum griechischen Erstligisten Lyttos Ergotelis. Er unterschrieb einen Einjahres-Vertrag mit Option auf ein weiteres Jahr. Als er sich November 2008 mit seinem Trainer überwarf wechselte er im Dezember gleichen Jahres zum Zyprischen Erstligisten Omonia Nikosia.

Den letzten Spieler den wir vorstellen ist Sebastian Boenisch er begann seine Profikarriere beim FC Schalke 04. Zum Revierclub gelangte er über die Stationen SSVg Heiligenhaus, Borussia Velbert und Rot-Weiß Oberhausen.

Als A-Jugend-Spieler wurde Boenisch erstmals am 11. Februar 2006 beim 7:4-Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen in der Bundesliga eingesetzt. Nur fünf Tage später feierte er beim 2:1-Sieg über Espanyol Barcelona auch sein Debüt im UEFA-Cup.

Im Team der A-Junioren des FC Schalke 04 war Boenisch mit elf Toren drittbester Torschütze der Saison 2005/6 und trug als einer der Leistungsträger dazu bei, dass die Mannschaft Deutscher Meister wurde. Im Finale am 4. Juni 2006 trug er per Foulelfmeter das zweite Tor zum 2:1-Sieg gegen den FC Bayern München bei. Bereits 2005 konnte er mit den Knappen den DFB-Junioren-Pokalsieg feiern.

Im Mai 2007 verlängerte Schalke seinen Vertrag bis 2010. Boenisch war jedoch unzufrieden, da er zu Saisonbeginn 2007/8 nicht zum 18er-Kader gehörte. Noch im August 2007 wechselte Boenisch daher zu Werder Bremen, wo er einen Vertrag bis 2011 erhielt. Nach zwei Kurzauftritten fiel er zwar verletzungsbedingt für den Rest der Hinrunde aus, kam in der Rückrunde 2007/8 jedoch zu regelmäßigen Einsätzen. Bei Werder spielt er meistens als linker Verteidiger, kann aufgrund seiner Beidfüßigkeit aber auch auf der rechten Seite der Viererkette eingesetzt werden.

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